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Unverhofftes Wiedersehen

Erotische Paarsex Geschichte von Maren

Es war wirklich ein schrecklicher Tag, so einer, an dem man besser im Bett geblieben wäre. Als erstes verschläft man, danach verteilt man den Kaffee in der Küche, wirft ein rohes Ei auf den Boden, und so weiter. Die Pechsträhne wollte einfach nicht abreißen.
Und ausgerechnet an so einem Tag war ich zu allem Überfluss auch noch zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Meine Haare wollten sich nicht zu einer Hochfrisur überreden lassen, mein verführerisches Kleid aus rotem Samt mit einer schillernden Stickerei hatte bei der Anprobe kurz geknirscht und der Reißverschluss war hinüber. Heute wollte einfach nichts gelingen.
Gereizt und entnervt griff ich mir eine Jeans und eine weiße Rüschenbluse, ließ mein Haar offen, schlüfte in meine Lederstiefel und verließ hektisch meine Wohnung. Wer mich näher kennt weiß, dass ein solcher Aufzug für so einen Anlass vollkommen gegen meine Gewohnheit ist.
Ich eilte zu meinem Auto und fuhr wie ein wild gewordener Handfeger zu der Geburtstagsparty. Selbstverständlich war kein ordnungsgemäßer Parkplatz zu finden, und so parkte auf der Jagd nach dem nächsten Knöllchen im absoluten Halteverbot.
Abgehetzt klingelte ich mehrmals an der Tür, bis mir schließlich geöffnet wurde. Von verständnislosen Blicken begleitet hastete ich durch die Empfangshalle, denn mein aus der Not geborener Auftritt in Jeans und Bluse war für diese Party wirklich eine Ausgeburt der Unverschämtheit.
In der Hoffnung, ein bekanntes Gesicht zu entdecken, streifte mein Blick durch die Menschenmenge.
Um ein Haar wäre mir der gutaussehende Mann, der mit einem Glas Brandy in der Hand auf der Treppe saß, überhaupt nicht aufgefallen, aber sein unwiderstehliches Lächeln und seine glühenden schwarzen Augen zogen mich beinhahe magisch an.
Ein wenig schüchtern und vollkommen verunsichert erwiderte ich sein Lächeln und stolperte prompt über den Henkel meiner Handtasche genau in seine Richtung.
Er sprang blitzschnell auf und hastete mir entgegen, um meinen eigentlich nicht mehr zu vermeidenden Sturz doch noch zu verhindern. Er erwischte mich gerade eben noch an den Handgelenken und riss mich unsanft hoch, wobei er mich ganz nah an seinen Körper zog.
Nein, wie peinlich! Ich spürte, wie mein Puls raste und mein Gesicht vor Hitze förmlich glühte.
Sofort stieg mir der süße Duft seines orientalisch riechenden Parfums in die Nase, das seltsam verführerisch auf mich wirkte. Vollkommen betört von diesem Duft und den funkelnden schwarzen Augen taumelte ich noch leicht, bis ich schließlich auf meinen hohen Stiefeln wieder Halt gefunden hatte.
"Oh, mein gefallener Engel" entfuhr es seinem Mund.
Seine Stimme klang samtig warm und erotisch, und seine Worte trieben mir einen Schauer über den Rücken. Ich war unfähig, mich zu sammeln und etwas halbwegs vernünftiges zu antworten. Alles, was ich zuwege brachte, war ein zaghaftes, fast scheues Lächeln.
"Soll ich dir auf den Schreck vielleicht etwas zu Trinken holen?"
Ich nickte dankbar, und da verschwand er auch schon in der Menschenmenge. Ich war vollkommen aus dem Häuschen, setzte mich auf die Treppe und wartete ganz in Gedanken versunken auf seine Rückkehr. Plötzlich stand er mit einem Martini in der Hand vor mir.
"Bitte sehr. Ich hoffe, du magst Martini noch genauso gern wie damals."
Verblüfft sah ich ihn an: "Wie damals? Kennen wir uns etwa?"
"Jetzt bin ich aber enttäuscht. Kennst du mich wirklich nicht mehr? Okay, es ist ja auch 15 Jahre her."
"Antonio, bist du das etwa? Das gibt's ja gar nicht, wie du dich verändert hast. Mensch, freue mich, dich wiederzusehen. Wo hast du die ganzen Jahre gesteckt?"
Er erzählte mir von seinem Jurastudium in den USA und dass er dort als Partner in einer Rechtsanwaltskanzlei arbeiten würde. Ich fragte ihn geschickt aus, um zu erfahren, ob er verheiratet war, und ich wurde nicht enttäuscht. Er war nicht verheiratet. Nicht wie ich, die seit kurzem eine betrogene und verlassene Ehefrau war, die durch die Hölle gegangen ist.
Zwar hörte ich seine Erzählungen aus seinem Leben, aber ich nahm sie nicht wahr. Ich war total fasziniert von seinen Augen, seinen langen, schwarzen und gelockten Haaren und von seinem drahtigen Körper mit einer stattlichen Größe von fast 1,90 m, der auf mich einfach nur göttlich wirkte. Still träumend gab ich mich meinen Fantasien hin, bis er mir plötzlich eine Hand auf die Schulter legte und mich ansah: "Hallo, langweile ich dich wirklich so sehr?"
Ich sah ihn verstört an: "Nein, ganz und gar nicht. Wirklich faszinierend, was du alles erlebt hast. Bleibst du denn länger hier" fragte ich schnell, obwohl er genau gemerkt haben musste, dass ich nur mit einem halben Ohr zugehört hatte.
"Maren, du bist wirklich wunderschön, und deine blonden Haare sehen einfach toll aus. Du hattest doch früher immer kurze Haare, seit wann trägst du sie so lang? Und du weißt, dass dein Auftritt hier für große Empörung sorgt, oder?"
"Ach Antonio, mein Tag war einfach furchtbar, und mein einziger Lichtblick heute bist du."
Ach du liebe Güte, was hatte ich denn jetzt gesagt? Was sollte er denn jetzt nur von mir denken?
Spontan zog er mich von der Treppe hoch, so dass der Rest des Martini aus meinem Glas schwappte, das er mir ohne Umschweife abnahm und es auf einer Treppenstufe abstellte. Dann zog er mich mit seinen Händen sanft hoch bis zu seinen Schultern.
Unsere Augen trafen sich und tauschten einen sehnsüchtigen und zutiefst innigen Blick. Wie in Zeitlupe näherten sich unsere Lippen, um Sekunden später zu einem leidenschaftlichen Kuss zu verschmelzen. Sofort durchfuhr mich das wohlige Gefühl aufkeimender Leidenschaft, die einen längst erloschenen Vulkan in mir wieder zu neuem Leben erweckte.
Meine Küsse wurden fordernder, mein Atem ging schneller, mein Puls raste wie wild, und ich fühlte, dass wir uns mit diesen Küssen gerade in eine wahnsinnige Erregung peitschten. Da, wusste ich es doch. Seine Männlichkeit drückte verlangend gegen meinen Hüftknochen. Ganz langsam, so dass es von außen nicht zu erkennen war, rutschte ich an ihm auf und ab und schürte damit sein glühendes Verlangen.
Auch meine Lust wuchs nun immer stärker an, denn das Pulsieren in meinen Lenden war nur allzu deutlich. Doch weiter konnten wir hier in der Öffentlichkeit nicht gehen.
Noch ehe ich mich besinnen konnte, zog Antonio mich die Treppe hinauf und schob mich sanft zum letzten Zimmer auf der rechten Seite.

Als ich die Tür öffnete, traute ich meinen Augen nicht. Der Raum war bestimmt vier Meter hoch, die Wänden und die Zimmerdecke waren aufwendig mit Stuck verziert. Die Mitte der Zimmerfrond bildete ein großer Kamin, in dem ein romantisches Feuer brannte, und überall auf den Kommoden und Tischen standen schwere Kerzenleuchter mit brennenden Kerzen. Das spektakulärste allerdings war das große Rokoko-Himmelbett mit weißen Seidenbezügen und einem weinroten Samthimmel.
Das Kaminfeuer und das Kerzenlicht sorgten für eine traumhafte Atmosphäre. Fragend sah ich Antonio an, doch er lächelte nur:
"Ich wusste von Richard, dass du auch eingeladen warst. Und weil ich hoffte, dass es soweit kommt, habe ich hier alles für uns vorbereitet. Sei mir bitte nicht böse, doch irgendwie habe ich gespürt, dass es heute Abend passieren wird."
Mit diesen Worten löste er zärtlich die Bänder meiner Rüschenbluse und ließ sie über meine Schultern hinunter zur Hüfte und schließlich auf den Boden gleiten. Blitzschnell streifte er sowohl meine Jeans als auch mein Höschen über meinen Po, so dass ich nur Sekunden später splitternackt vor ihm stand.
Liebevoll streichelten seine Hände über meinen vor Verlangen bebenden Körper und setzten mich buchstäblich in Flammen. Langsam wanderten sie zu meinen Brüsten, strichen dann sanft nach unten über meinen Bauch und immer tiefer. Als eine Hand sich zwischen meine Schenkel drängte, hielt ich den Atem an und spürte im nächsten Augenblick auch schon seinen Finger, der behutsam in meine Scheide eindrang.
Ich stöhnte leise auf, und sogleich begann der Finger leicht zu kreisen, was meine Lust ins Unermessliche steigen ließ. Die plötzliche Nässe in mir sammelte sich zu einer wahren Flut und ihm war klar, was er gerade in mir verursachte, denn sein Atem wurde schneller und seine Begierde, mich ganz und gar zu spüren, wurde durch den festen Druck seiner Hände eindeutig zum Ausdruck gebracht.
Er schaute mir tief in die Augen, dann hauchte er mir mit verheißungsvoller Stimme ins Ohr:
"Ich möchte dich spüren, dich verwöhnen und dir all meine Liebe schenken."
Er hielt mich eng umschlungen, während er mich rückwärts zu dem großen Himmelbett führte. Als meine Waden die Umrandung berührten, ließ er mich sanft auf die Kissen gleiten. Durch meinen Körper liefen tausend Schauer, und seine Hände streichelten mich liebevoll in Ekstase, die mich alles andere vergessen ließ.
Unfähig mich zu rühren, gab ich mich ganz dieser Woge des Glückes hin. Doch als seine weiche Zunge verführerisch an mein Lustknöpfchen stieß, wurde die Lust, ihn in mir zu spüren, unerträglich.
"Antonio, ich will dich jetzt in mir spüren."
Er stand auf und zog sich vor meinen Augen aus. Das flackernde Licht der Kerzen verwandelte seinen trainierten Körper, in einen griechischen Gott, der sich schließlich an meine rechte Seite legte. Er ergriff mich, hob meinen Po auf seine Hüfte und ließ seine starke Männlichkeit nur einige Millimeter in mein warmes Zentrum der Begierde dringen.
"Ich werde mich nicht bewegen. Nimm mich genau so, wie du es brauchst" hauchte er mir ins Ohr.
Langsam glitt ich von ihm herunter und legte mich auf den Rücken. Augenblicklich erforschten seine Hände meinen Körper, streichelten meine Brüste, und wieder spürte ich seinen Finger an meiner Klitoris, die durch die innige Massage noch weiter auf Touren kam.
Langsam, durch den doppelten Reiz verwöhnt, strömte der Liebessaft aus meiner Scheidenöffnung, die sich immer mehr weitete. Antonio konnte es nicht mehr aushalten, schob sich wieder halb unter mich und drang tief in mich ein. Dabei verwöhnte sein Finger ununterbrochen mein Liebeszentrum und mein leises Stöhnen verwandelte sich in lustvolles Keuchen.
Plötzlich raste die ersehnte Erlösung auf mich zu. Meine Scheide begann sich pulsierend um Antonios Liebespfahl, der nun immer schneller in mich fuhr, zu klammern. Noch eine Berührung meines Liebeszäpfchens und ich würde es nicht mehr aufhalten können.
Auch Antonios Körper wurde immer fordernder, bis er schließlich keuchte:
"Mach bitte weiter. Schneller, ich komme gleich."
Liebevoll streichelte er über meinen höchst erregten Kitzler, und prompt explodierte ich über seinem Liebesstab. Und auch er konnte sich durch meine heftigen Bewegungen jetzt nicht mehr zurückhalten und donnerte in einen heißen Orgasmus.
Sein Liebessaft wurde in meine sich vor Lust windende Scheide katapultiert, sein Körper bebte und vibrierte, schoss auf und nieder und blieb dann nach letzten stürmischen Aufbäumen laut stöhnend liegen.
Langsam glitten wir wieder in die Realität zurück. Antonios Mund war leicht geöffnet, und seine Augen blickten mich durch den Vorhang seiner dichten schwarzen Wimpern entrückt an. Behutsam löste ich mich von ihm, ließ sein erschlafftes Glied aus mir heruas gleiten und beugte mich über ihn.
Wieder schauten wir uns tief in die Augen und küssten uns. Leidenschaftlich umspielten sich unsere Zungen und flossen wie zwei sich findende Flüsse ineinander. Dieses intensive Gefühl ließ Zeit und Raum bedeutungslos werden. Diese Küsse waren unendlich liebevoll und zärtlich, steigerten aber auch wieder unsere Lust. Nie zuvor habe ich so geküsst, und nie zuvor bin ich so geküsst worden.
Nun löste sich Antonio von mir: "Möchtest du etwas trinken?"
"Oh ja, bitte."
Als er aufstand und den Champagner, der in einem Sektkübel bereit stand, in ein Glas füllte, fiel mein Blick auf seinen Körper. Seine Haut glänzte seidig im flackernden Licht und in seinen schwarzen Haaren, die ihm verspielt bis auf die Schultern fielen, tanzten kleine Sterne des sich brechenden Lichts.
In meiner Magengegend wuchs ein aufregendes Gefühl, ein Gefühl, das ich zwar kannte, aber schon lange nicht mehr gespürt hatte. War ich etwa tatsächlich verliebt?
Schmetterlinge stiegen auf, die sich nicht mehr bremsen ließen.
Nein, ich wollte mich nie wieder verlieben, und was bedeutete ich ihm?
Ich verdrängte mein Verlangen nach einem Wiedersehen und versuchte mir einzureden, dass dieses Erlebnis zwar wunderschön war, aber ohne Fortsetzung.. Außerdem ging Antonio sowieso in die USA zurück. Also Maren, mach dir nichts vor.
"Was ist denn los" fragte er, als er sich schon mit den Gläsern in der Hand auf dem Bettrand niederließ.
"Ach, gar nichts" log ich, was sollte ich ihm denn sagen?
"Sag mir die Wahrheit. Du siehst so traurig aus. Was geht in dir vor?"
"Ach Antonio, ich fand es wirklich wunderschön und habe mich gefragt, ob du genauso empfindest."
Verwirrt sah er mich an:
Was glaubst du denn? Für mich war es auch wunderschön, außerdem habe ich dich mit jeder Faser meines Körpers begehrt.
Dieser Kommentar war nicht gerade das, was ich hören wollte, aber ich erwiderte nichts, setzte das Glas Champagner an und leerte es in einem Zug. Dann sprang ich hastig aus dem Bett, zog mich an und verließ wortlos das Zimmer. Ich rannte die Treppe herunter und flüchtete aus dem Haus.
Verwirrt suchte ich nach meinem Auto, hinter dessen Scheibenwischer wie erwartet ein Knöllchen klebte. Ohne es zu entfernen stieg in den Wagen und raste mit durchdrehenden Reifen davon.
Nach einer sinnlosen Irrfahrt kam ich endlich zu Hause an, öffnete mit zitternden Fingern die Tür, rannte wie auf der Flucht ins Bad und warf mit einem lauten Knall die Tür zu. Mit beiden Händen auf das Waschbecken gestützt blickte ich in den großen Spiegel: "Sag mal Maren, was machst du eigentlich, und was hattest du erwartet? Musst du denn immer wissen, wie es weitergeht? Verdammt, genieße doch einfach mal ohne die ständigen Gedanken an das, was morgen, übermorgen oder sonstwann wird.
Noch immer aufgewühlt von den Ereignissen des Abends schlüpfte ich in meinen Schlafanzug und vergrub mich tief in meine Kissen. Schnell übermannte mich die Müdigkeit und ich versank in einen tiefen unruhigen Schlaf. Mein Unterbewusstsein arbeitete weiter und in meinen Träumen erfüllte sich der Wunsch auf Leben und Abenteuer, allerdings nicht mehr mit Antonio.
Am nächsten Morgen erwachte ich mit dem Bewusstsein, ab jetzt Abenteuer genießen zu können, ohne zu bereuen, ganz und gar zu lieben, und wenn auch nur für eine Nacht.

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