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Über den Wolken

Erotische Paarsexgeschichte von Martina

Eigentlich hätte ich richtig zufrieden sein können mit meinem Leben. Ich war gerade erst Mitte zwanzig und hatte es bis zur leitenden Angestellten einer großen Computerfirma gebracht. Ich besaß eine schöne Eigentumswohnung und einen kleinen roten Sportflitzer. Alles in allem führte ich ein finanziell unabhängiges Leben und hatte mir darüber hinaus einen wirklich netten Freund angelacht.
Doch es gab immer wieder Tage, an denen ich mich darüber ärgerte, nicht einfach eine kleine Angestellte zu sein, die jeden Tag pünktlich Feierabend machen konnte. So war auch in dieser Woche: Am Dienstag eröffnete mir mein Chef, dass ich noch am Donnerstag Abend mit der Nachtmaschine zu einer wichtigen Besprechung nach Boston fliegen müsse. Ich hätte vor Wut platzen können, als er sein Honigkuchengesicht aufsetzte, um mir die Neuigkeit mitzuteilen. Er selbst hatte natürlich mal wieder keine Zeit, weil er am Wochenende zum Golfen verabredet war.
"Das ist doch bestimmt kein Problem für Sie, Martina. Sie verstehen sicher, dass unsere wichtigen Geschäftspartner nur von unserer besten Mitarbeiterin betreut werden wollen."
Was für ein Blödsinn, das wichtigste an diesem Meeting war für die US-Boys garantiert, dass ich einen kurzen Rock trage. Das war schließlich auch ihr größtes Anliegen, als sie für erste Verhandlungen bei uns waren. Die konnten sich gar nicht satt sehen an meinen langen schlanken Beinen, und wer weiß, was sie in ihrer Phantasie noch alles mit mir angestellt hatten. Nicht dass ich prüde wäre, doch ich habe ja schließlich einen Freund, und dabei halte ich es ganz mit dem alten Sprichwort:
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Und mein süßer Schustergeselle hat in Sachen Erotik bei mir noch nie etwas anbrennen lassen. Er ist da eher ein kleiner Kolumbus, immer auf der Suche nach neuen Ufern und gemeinsamen Abenteuern.
So war es immerhin ein kleiner Trost, als mir meine Sekretärin sagte, ich könnte meinen Freund nach Boston mitnehmen, sie hätte vorsorglich zwei Plätze reserviert, und wir könnten ja anschließend noch ein wenig durch die Stadt bummeln. Aber was gab es in Bosten schon groß zu sehen?
Also war ich am Donnerstag schon denn ganzen Tag einigermaßen mies gelaunt, was sich auch nicht änderte, als mein Süßer mich um 18 Uhr von der Arbeit abholte und wir zum Flughafen fuhren, um die Nachtmaschiene zu erreichen. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass wir auf der Autobahn erstmal im Stau standen, weil mit uns Hunderte von Pendlern in ein verlängertes Wochenende gestartet waren. Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann sind es Autofahrer, die einen im Stau anglotzen und denen man genau ansieht, was sie gerade denken: Ohhh das Mädel würde ich aber auch nicht von der Bettkante stoßen, und so weiter und so fort. Doch ich hatte nicht die geringste Lust oder Laune, auch nur bei einem einzigen zurück zu grinsen oder zu flirten.
Anschließend noch der ganze Trubel am Flughafen mit Einchecken, Zollkontrolle, Passkontrolle, und schließlich noch die blöde Frage: Wollen sie zollfrei einkaufen? Natürlich will ich das, immerhin hat ja keiner von uns etwas zu verschenken. Dann einen Platz suchen im Wartebereich, bis endlich der Aufruf zum Einsteigen kommt, wir natürlich wieder als die letzten, was auch sonst. Die üblichen hochinteressanten Erklärungen, wo ist die Schwimmweste, was mache ich damit, und so weiter. Und dann doch irgendwann der Start. Weiter geht's mit der außergewöhnlichen Bordverpflegung, nicht zum aushalten.
Nur zu gerne hätte ich jetzt mit meinem Süßen bei einem schnuckeligen Italiener bei Kerzenschein gesessen. Ein vielleicht etwas Parmaschinken mit Melone und einen trockenen Martini als Vorspeise, dann Pasta und ein schönes Glas Rotwein, und das Dessert dann anschließend bei uns Zuhause...
Ich hätte das kleine Schwarze getragen, darunter heiße Unterwäsche, ein aufregendes Nichts aus Nylon und Spitze. Beim Anstoßen mit unseren Gläsern hätte ich ihn angesehen und ihm gesagt, dass ich mich frisch rasiert hätte, nur für ihn, weil ich ihn zum Nachtisch vernaschen wollte. Es hätte mich erregt, ihn anschließend zu beobachten, wie er immer heißer würde und seine Lust kaum noch unter Kontrolle hätte. Ich liebe seinen flehenden Blick, der mich anbettelt, ihm endlich ein Zeichen zu geben, damit er den Ober herbeiwinken kann, um die Rechnung zu bestellen. Dann sein unterdrücktes Fluchen, weil das bestellte Taxi noch nicht vor der Tür steht, um anschließend dem Fahrer zuzureden, er möge doch bitte schneller fahren, weil wir es sehr eilig hätten.
Ich spürte bereits ein leichtes Kribbeln im Schoß bei der Vorstellung, was ich alles mit ihm erleben würde nach so einem Abendessen. Doch weit gefehlt. Jetzt saß ich hier mit ihm in der Touristenklasse und flog in die Nacht hinein Richtung USA, um an einem Meeting teilzunehmen, dass auch ohne mich sehr gut gelaufen wäre. Einen Augenblick lang musste ich lächeln, als ich daran dachte, dass doch im Grunde genommen jeder Mensch eine kleine sadomasochistische Ader hat. Warum sonst habe ich die schönsten erotischen Vorstellungen und Phantasien immer in den Momenten, wo sie sich am wenigsten realisieren lassen. So quält sich doch ein jeder selbst und findet es auch noch schön.
Später wurde dann in der Maschine das Licht gedämpft, um den Reisenden das Schlafen zu ermöglichen. Ich werde nie verstehen, wie man in der engen Touristenklasse eigentlich schlafen soll, doch mehr war ich meinem Boss offensichtlich nicht wert.

Mein Süßer kümmerte sich ganz rührend um mich und redete mir ständig gut zu, ich solle versuchen, mich zu entspannen und ein wenig zu schlafen. Aber es half alles nichts. Schließlich konnte er ja nichts für meine schlechte Laune, und er hatte ja auch keine Ahnung, welch erotische Gedanken mich die ganze Zeit über beschäftigten, und wie gerne ich mich jetzt mit ihm auf unserem Sofa...
Plötzlich entdeckte ich auf seinem Gesicht ein mir nur allzu gut bekanntes Lächeln, dass immer dann zu sehen war, wenn ER gerade erotische Gedanken hatte.
"Jetzt habe ich die Lösung." sagte er triumphierend, " lass dich überraschen..."
Er holte eine Decke aus der Handgepäckablage, wickelte mich damit ein und setzte mir eine in solchen Fliegern übliche Schlafbrille auf.
"Was soll denn das? Ich kann jetzt nicht schlafen."
"Psst," unterbrach er mich, "gleich wirst du es wissen."
Im nächsten Augenblick spürte ich seine Hand unter der Decke, die mich sanft zu streicheln begann. Zuerst fühlte ich sie an meinem Bauch, um danach ein wenig fordernder meine Brüste zu umspielen, sie fest zu drücken und zu kneten, aber auch sanft meine Brustwarzen zu ertasten, die sich seinen Händen willig entgegenstreckten. Ich spürte die ersten wohligen Schauer, die meinen Körper durchfluteten, als er begann, die Knöpfe meiner Bluse zu öffnen, ganz langsam und vorsichtig, einen nach dem anderen.
Wie immer trug ich keinen BH, und so spürte ich auch schon im selben Augenblick seine warme Hand, die sich verlangend um meine Brust legte. Ganz zärtlich und doch bestimmend zwirbelte er meine Brustwarzen, so dass ich am liebsten laut aufgestöhnt hätte. Nun wurde mir schlagartig der Sinn seiner Anspielungen klar, aber ob ich dabei einschlafen würde, wagte ich doch sehr zu bezweifeln.
Immer drängender wurde das Spiel seiner Finger, und meine Brustwarzen waren längst hart und prall wie zwei reife Kirschen, die nur darauf warteten, vernascht zu werden.
Ich war berauscht von dem Gedanken, mich seinen Liebkosungen inmitten von etwa 250 Menschen, die mit uns durch diese Nacht flogen, hinzugeben, ohne dass sie ahnten, welche Leidenschaft in mir tobte. Oder wussten sie es alle schon?
Eine Gänsehaut überzog meinen Körper. Standen unsere Mitreisenden schon um uns herum und beobachteten jede meiner Reaktionen? Am liebsten hätte ich die Schlafbrille abgenommen, doch der Gedanke, für andere ein Lustobjekt zu sein, reizte mich so sehr, dass ich beschloss, mich einfach meinen Gefühlen hinzugeben.
Wie zufällig blieb seine Hand immer wieder am Verschluß meiner Hose hängen, und erst, als er langsam anfing, sie zu öffnen, wusste ich, dass es wohl doch kein Zufall war. Heißkalte Schauer liefen mir über den Rücken, bei dem Gedanken, die Stewardess könnte kommen und mich fragen, warum ich so laut stöhnte. Aber wie sollte sie mich hören?
Ich biss mir auf die Lippen, um nicht laut herauszuschreien: Ja, nimm mich!
Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss, doch im nächsten Augenblick war ich schon so gefesselt von dieser Situation, dass ich vor Geilheit fast verging.
Endlich war es soweit, und ich spürte seine Hand, die sanft in meinem Slip eindrang, um sich zielstrebig meinem Lustzentrum zu nähern. Ich explodierte förmlich vor Lust, als er begann, sich intensiv meinem Kitzler zu widmen, nachdem sich seine Finger zuvor sehr ausgiebig davon überzeugt hatten, dass ich schon jetzt klatschnass war.
Beinahe spielerisch umkreiste er sie, so, wie ein kleines Kind, das lernt, sich mit seinen Fingern in der Dunkelheit zurechtzufinden. Ich hielt seine Hand umklammert, wobei sich meine Fingernägel tief in sein Fleisch bohrten, doch er machte keinerlei Anstalten, sein höllisches Spiel zu beschleunigen oder gar zu einem Ende zu bringen.
Im Gegenteil, denn je näher ich dem Moment der Glückseligkeit kam, desto langsamer und intensiver wurden seine Bewegungen. Der sanfte Druck, den seine Finger auf meinen Kitzler ausübten, die gleichmäßigen Bewegungen und die außergewöhnliche Situation verfehlten ihre Wirkung nicht, und so steuerte ich unaufhaltsam meinem Höhepunkt entgegen. Ich spürte, wie sich meine Lustgrotte danach sehnte, sich zu öffnen, um seinen harten Schwanz aufzunehmen. Wahre Bäche meines Liebessaftes bahnten sich ihren Weg ins Freie, und mein Schoß kam mir in diesem Moment vor wie eine nie versiegende Quelle der Lust.
So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich hätte laut schreien können vor Geilheit, und doch kam kein Ton über meine Lippen, kein Zucken meines Körpers verriet, welche Gefühle in mir tobten. Mein Körper verkrampfte sich bis in die letzte Faser, und ich biss mir mit aller Macht auf die Lippen, genoss die Wellen der Lust, die unaufhaltsam durch meinen Körper zogen.
Mit Leib und Seele gab ich mich dem Gefühl hin, das ein Prickeln und Ziehen bis in die Zehenspitzen trägt, welches dir verspricht, dass dich die Wellen eines gigantischen Höhepunkts unaufhaltsam mitreißen werden. Nach unendlich langer Zeit fühlte ich noch ein kurzes Zucken, bevor der Höhepunkt über mich hereinbrach wie der Donner im Sturm. Ich kann kaum in Worte fassen, was für ein Orkan der Gefühle in mir wütete, der Wunsch all meine Lust laut aus mir heraus zu schreien und die gleichzeitige Gewissheit, dass kein Laut über meine Lippen kommen durfte, trieben mich schier in den Wahnsinn. Jede Frau, die das Glück kennt, einen Orgasmus im Stillen erleben zu müssen, obwohl sie vor Geilheit explodiert, wird verstehen, welche wunderbar neue Welt der Lust sich mir in diesem Moment offenbarte.
Vollkommen berauscht von diesen Gefühlen nahm ich mir schließlich die Schlafbrille von den Augen, lächelte selig meinen Süßen an, erhaschte gerade noch einen Blick auf den Fernseher im Flugzeug, der gerade eine aktuelle Geschwindigkeit von 920 km/h und eine Flughöhe von 10500 m anzeigte. Auch hörte ich noch ein liebevolles "Schlaf schön, mein Schatz.", und dann war ich tatsächlich eingeschlafen.
Noch heute erinnere ich mich gerne an diesen Flug und den anschließenden Aufenthalt in Boston. Da habe ich meinem Schatz im Hotelzimmer gezeigt, wie ich ihn so richtig zum Fliegen bringe.
Seit dieser Zeit bin ich immer gut gelaunt, wenn mein Boss fragt, ob ich nicht nach Übersee zu einem Meeting fliegen kann. Schließlich war das doch mein Höchster und schnellster Orgasmus, zumindest was die Höhe und die Geschwindigkeit des Ortes betrifft, an dem ich ihn erleben durfte.

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